Balantiocheilos melanopterus

Balantiocheilus melanopterus - Haibarbe
 
Balantiocheilos melanopterus - Haibarbe

Wissenschaftlicher Name
Balantiocheilos melanopterus
Familie
Cyprinidae (Karpfenfische)
Ordnung
Cypriniformes (Karpfenartige)
Name
Haibarbe
Herkunft
Thailand Thailand, Borneo & Sumatra Indonesia, Malaysia Malaysia
Lebensraum
Große und mittlere Flüsse sowie Seen auf Sumatra, Borneo und der malaiischen Halbinsel.
Ernährung
Omnivor (Allesfresser); frisst Phytoplankton, Algen, kleine Krebstiere, Insektenlarven sowie im Aquarium gängiges Lebend-, Frost- und Flockenfutter.
Größe
Bis zu 35 - 40 cm Gesamtlänge im ausgewachsenen Zustand.
Lebenserwartung
Etwa 9 - 10 Jahre bei guter Pflege.
Temperatur
22°C - 28°C
pH-Wert
6,0 - 8,0 (leicht sauer bis leicht alkalisch)
Gesamthärte
5° dGH - 15° dGH (bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser)
Karbonathärte
3° dKH - 12° dKH
Haltung
Sehr anspruchsvoll bezüglich des Platzbedarfs; benötigt riesige Aquarien (aufgrund der Endgröße und Schwimmfreudigkeit mindestens 1.000 bis 1.500 Liter bzw. ab 200 cm Kantenlänge) mit stabiler Filterung und Abdeckung (Springschutz).
Schwierigkeitsgrad
Schwer / Expertenfisch (wird im Handel oft fälschlicherweise als "einfach" für Standardbecken verkauft, sprengt jedoch aufgrund seines Wachstums fast jedes Heimaquarium).
Sozialverhalten
Friedlicher, aber sehr aktiver und schreckhafter Schwarmfisch; muss zwingend in Gruppen von mindestens 5 - 6 Tieren gehalten werden. Nicht mit winzigen Fischen vergesellschaften, da diese als Nahrung enden können.
IUCN-Status
Stark gefährdet (Endangered); Wildbestände sind durch Überfischung für den Aquarienhandel und Lebensraumzerstörung drastisch eingebrochen. Die Tiere im Handel stammen heute fast ausschließlich aus Nachzuchten asiatischer Zuchtfarmen.
Verbreitungskarte & Fundort
Die Haibarbe ist ein friedlicher, eher scheuer Schwarmfisch. Vom Äußeren erinnert die Haibarbe durch ihren langen silbrigen Körper und den dunkelumrandeten Flossen an einen Hai.

Geschlechtlich kann man sie während der Laichzeit unterscheiden, da das Weibchen dann etwas fülliger ist. Da sie eine stattliche Größe erreichen kann, sollte das bei der Wahl des Aquariums unbedingt berücksichtigt werden. Viel Schwimmraum und gute Bepflanzung als Versteckmöglichkeit, wo sie sich zurückziehen kann. Auf eine gute Durchlüftung ist zu achten, da die Haibarbe anfällig auf Sauerstoffmangel reagiert. Außerdem sollte das Aquarium abgedeckt sein, da sie in schreckhaften Situationen zum springen neigt.

Es werden Temperaturen von 22-28°C bevorzugt und ansonsten werden keine besonderen Ansprüche an das Hälterungswasser gestellt.

Die Tiere können Geräusche erzeugen.

Leider kommt die Haibarbe in ihrem natürlichen Lebensraum, aufgrund von Umweltzerstörung, fast gar nicht mehr vor. Bei heute im Handel angebotenen Tieren, handelt es sich fast ausschließlich um Nachzuchten aus Südost Asien.

Die Ersteinführung erfolgte 1955