Boraras brigittae - Schwarzfleckbärbling
Wissenschaftlicher Name
Boraras brigittae (Vogt, 1978)
Boraras brigittae (Vogt, 1978)
Familie
Danionidae (Karpfenfische/Bärblinge)
Danionidae (Karpfenfische/Bärblinge)
Ordnung
Cypriniformes (Karpfenartige)
Cypriniformes (Karpfenartige)
Name
Moskitobärbling (auch bekannt als Chili-Rasbora, Schwarzfleckbärbling oder Moskitorasbora)
Moskitobärbling (auch bekannt als Chili-Rasbora, Schwarzfleckbärbling oder Moskitorasbora)
Herkunft
Indonesien
, Borneo
Indonesien
Lebensraum
Schattige, langsam fließende Waldbäche und Schwarzwassersümpfe in alten Torfmoorwäldern.
Schattige, langsam fließende Waldbäche und Schwarzwassersümpfe in alten Torfmoorwäldern.
Ernährung
Carnivor / Mikropredator (frisst feinstes Zooplankton, Artemia-Nauplien, Cyclops, Staubfutter und fein zerriebenes Flockenfutter).
Carnivor / Mikropredator (frisst feinstes Zooplankton, Artemia-Nauplien, Cyclops, Staubfutter und fein zerriebenes Flockenfutter).
Größe
ca. 1,5 - 3 cm (gehört zu den kleinsten Zierfischen der Welt)
ca. 1,5 - 3 cm (gehört zu den kleinsten Zierfischen der Welt)
Lebenserwartung
3 bis 5 Jahre (unter optimalen Bedingungen in Ausnahmen bis zu 7 Jahre)
3 bis 5 Jahre (unter optimalen Bedingungen in Ausnahmen bis zu 7 Jahre)
Temperatur
24° - 28° C
24° - 28° C
pH-Wert
5,0 - 6,8 (bevorzugt ein saures, huminstoffreiches Milieu)
5,0 - 6,8 (bevorzugt ein saures, huminstoffreiches Milieu)
Gesamthärte
2° - 10° dGH (sehr weiches bis weiches Wasser)
2° - 10° dGH (sehr weiches bis weiches Wasser)
Karbonathärte
0° - 6° dKH
0° - 6° dKH
Haltung
Aquarium ab 50 - 60 Liter Kantenlänge (keine dauerhafte Haltung in zu kleinen Nano-Cubes wegen ausgeprägtem Schwimmbedürfnis); gut strukturiert mit dichter Bepflanzung, Schwimmpflanzen zur Abdunklung und dunklem Bodengrund.
Aquarium ab 50 - 60 Liter Kantenlänge (keine dauerhafte Haltung in zu kleinen Nano-Cubes wegen ausgeprägtem Schwimmbedürfnis); gut strukturiert mit dichter Bepflanzung, Schwimmpflanzen zur Abdunklung und dunklem Bodengrund.
Schwierigkeitsgrad
Mittel (für fortgeschrittene Anfänger geeignet, sofern die Wasserwerte stabil gehalten werden).
Mittel (für fortgeschrittene Anfänger geeignet, sofern die Wasserwerte stabil gehalten werden).
Sozialverhalten
Sehr friedlicher, geselliger Schwarmfisch (Muss in Gruppen von absolutem Minimum 10, besser 15+ Tieren gehalten werden, sonst verkümmern sie und zeigen keine Farbe). Perfekt mit Zwerggarnelen vergesellschaftbar.
Sehr friedlicher, geselliger Schwarmfisch (Muss in Gruppen von absolutem Minimum 10, besser 15+ Tieren gehalten werden, sonst verkümmern sie und zeigen keine Farbe). Perfekt mit Zwerggarnelen vergesellschaftbar.
IUCN-Status
Ungenügende Datengrundlage (DD / Data Deficient) laut offizieller Roter Liste, lokal durch den Rückgang der Torfmoorwälder (Palmöl-Plantagen) jedoch stark bedroht.
Ungenügende Datengrundlage (DD / Data Deficient) laut offizieller Roter Liste, lokal durch den Rückgang der Torfmoorwälder (Palmöl-Plantagen) jedoch stark bedroht.
Verbreitungskarte & Fundort
Boraras brigittae, im deutschsprachigen Raum wegen seiner geringen Größe und der stechend roten Färbung meist als Moskitobärbling oder Eurasischer Zwergbärbling bezeichnet, gehört zur Familie der Karpfenartigen. Der wissenschaftliche Gattungsname ist ein Anagramm des verwandten Gattungsnamens Rasbora, während das Artwepitheton Brigitte die Ehefrau des Entdeckers und bekannten Ichthyologen Dieter Vogt ehrt. Als einer der kleinsten bekannten Süßwasserfische überhaupt repräsentiert dieser winzige asiatische Cichliden-Verwandte die faszinierende Gruppe der Nanofische und erfreut sich aufgrund seiner spektakulären Farben enormer Beliebtheit in der modernen Aquaristik.
Optik & Verhalten
Die optische Erscheinung dieses winzigen Fisches ist ein absolutes Highlight in jedem passend gestalteten Aquarium. Die voll ausgefärbten Männchen weisen einen intensiv leuchtenden, ziegelroten bis rubinroten Körper auf, auf dessen Flanken sich ein markantes, tiefschwarzes Längsband erstreckt, das oft von einer leuchtend orangefarbenen Linie gesäumt wird. Auch die unpaaren Flossen zeigen wunderschöne rote und schwarze Farbakzente. Bei dieser Art gibt es einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus, da die Weibchen merklich blasser gefärbt sind, einen eher orange-rosa Farbton tragen und eine deutlich fülligere, rundliche Körperform aufweisen. Mit einer maximalen Endgröße von gerade einmal zwei Zentimetern bleibt der Moskitobärbling winzig. Vom Verhalten her sind die Tiere ausgesprochen friedlich, anfangs etwas schüchtern und zeigen ein sehr agiles, aber harmonisches Schwimmverhalten im dichten Pflanzendickicht.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Der ursprüngliche Lebensraum dieses Zwergbärblings liegt in Südostasien, wo er endemisch im südwestlichen Teil der Insel Borneo in Indonesien vorkommt. Dort besiedelt die Art sehr spezifische und sensible Biotope, die vor allem aus langsam fließenden Waldbächen, Schwarzwasserflüssen und weitläufigen Torfmoorsümpfen bestehen. Diese Gewässer zeichnen sich durch extrem schattige Verhältnisse aus, da das dichte Blätterdach des Regenwaldes kaum Sonnenlicht durchlässt. Der Bodengrund ist dort mit dicken Schichten aus herabgefallendem Laub, Ästen und organischem Material bedeckt. Durch die fortschreitende Zersetzung dieses Materials ist das Wasser stark mit Huminstoffen angereichert, was ihm eine teebraune bis tiefschwarze Färbung sowie einen extrem sauren und mineralarmen Charakter verleiht.
Artgerechte Haltung im Aquarium
Aufgrund der winzigen Körpermaße eignet sich der Moskitobärbling hervorragend für die Haltung in sogenannten Nano-Aquarien, wobei ein Mindestvolumen von sechzig Litern oder eine Beckenlänge von sechzig Zentimetern nicht unterschritten werden sollte. Kleinere Gefäße bieten den schwimmfreudigen Tieren nicht genügend Platz, um ihr natürliches Verhalten zu zeigen. Da es sich um einen strikten Schwarmfisch handelt, ist eine Einzel- oder Paarhaltung nicht artgerecht und führt zu extremem Dauerstress. Die Fische müssen zwingend in einer Gruppe von mindestens zehn bis fünfzehn Individuen gepflegt werden, wobei die optische Wirkung des Schwarms in einer größeren Gruppe von zwanzig oder mehr Tieren erst richtig zur Geltung kommt und den Fischen die notwendige Sicherheit vermittelt.
Aquarium-Einrichtung
Die Aquariengestaltung sollte den schattigen Schwarzwasserbiotopen Borneos nachempfunden werden. Ein absolutes Muss ist eine sehr dichte, stellenweise verkrautete Bepflanzung mit feingliedrigen Gewächsen wie Moosen, Farnen oder feinen Stängelpflanzen, in die sich die Fische bei Bedarf zurückziehen können. Der Bodengrund sollte dunkel gewählt werden, um die Schreckhaftigkeit zu minimieren und die roten Farben der Tiere optisch hervorzuheben. Das Einbringen von getrocknetem Herbstlaub wie Buchen- oder Eichenblättern sowie Erlenzapfen und Moorkienwurzeln ist dringend zu empfehlen, da diese Stoffe wertvolle Gerbstoffe an das Wasser abgeben. Eine dichte Schwimmpflanzendecke aus Muschelblumen oder Froschbiss ist essenziell, um das Licht effektiv zu dimmen und den Fischen die im Freiwasser fehlende Deckung zu bieten.
Wasserwerte & Technik
Der Moskitobärbling ist bezüglich der Wasserparameter ein durchaus anspruchsvoller Pflegling, der sauberes und sehr weiches Wasser benötigt. Die Wassertemperatur sollte konstant in einem tropischen Bereich zwischen 24 und 28 Grad Celsius liegen. Der pH-Wert muss zwingend im sauren Bereich zwischen 5,0 und 6,5 stabilisiert werden, da alkalische Bedingungen die empfindliche Schleimhaut der Tiere schädigen. Die Gesamthärte sollte extrem niedrig sein und Werte von maximal 5 bis 10 Grad deutscher Härte nicht überschreiten. Die Filtertechnik sollte so dimensioniert sein, dass sie das Wasser biologisch perfekt reinigt, dabei aber nur eine sehr sanfte Oberflächenströmung erzeugt, da die winzigen Fische gegen eine starke Strömung nicht dauerhaft anschwimmen können. Regelmäßige, aber kleine Teilwasserwechsel mit optimal aufbereitetem Osmosewasser sind Pflicht, um extreme Schwankungen der Wasserwerte zu vermeiden.
Gruppenhaltung & Sozialverhalten
Das Sozialverhalten innerhalb des Schwarms ist überaus friedfertig und faszinierend zu beobachten. Obwohl man oft vom Schwarmverhalten spricht, besetzen die dominanten Männchen im dichten Pflanzendschungel zeitweise winzige Miniaturreviere, die sie gegenüber anderen Männchen durch harmloses Imponierschwimmen und Spreizen der Flossen verteidigen. Diese Interaktionen führen niemals zu Verletzungen, sondern dienen lediglich der Hierarchie und regen die Männchen zu ihrer absolut intensivsten Farbausprägung an. Die Weibchen bewegen sich frei zwischen diesen Revieren. Bei drohender Gefahr oder beim Füttern schließen sich alle Individuen sofort wieder zu einem dichten, synchron schwimmenden Verband zusammen, der Schutz bietet.
Vergesellschaftung mit anderen Arten
Wegen der extrem geringen Körpergröße und des friedlichen Charakters dürfen Moskitobärblinge auf gar keinen Fall mit großen, hektischen oder gar räuberischen Fischen vergesellschaftet werden, da sie von diesen als Lebendfutter betrachtet oder durch deren schiere Präsenz völlig unterdrückt würden. Selbst mäßig große Fische wie Skalare oder größere Fadenfische sind ungeeignete Mitbewohner. Perfekt geeignet ist dagegen ein reines Artbecken, in dem die Zwerge vollkommen angstfrei agieren können. Möchte man Beifische einsetzen, eignen sich andere winzige und extrem friedliche Arten wie Zwergpanzerwelse, kleine Dornaugen oder andere Nano-Bärblinge. Auch eine Vergesellschaftung mit Süßwasser-Zwerggarnelen wie Neocaridina-Arten verläuft absolut harmonisch, da die Bärblinge selbst dem Garnelennachwuchs aufgrund ihres winzigen Maules kaum gefährlich werden können.
Ernährung & Fütterung
In ihrer natürlichen Umgebung ernähren sich die Fische als Mikroräuber von kleinster tierischer Nahrung, die sie im Wasser schwebend erbeuten. Im Aquarium erweist sich die Fütterung aufgrund des extrem kleinen Maules manchmal als kleine Herausforderung, da normales Flockenfutter meist viel zu groß ist. Der Aquarianer muss das Trockenfutter daher zwischen den Fingern zu feinstem Staubfutter zerreiben. Für eine vitale Entwicklung und eine strahlende Ausfärbung ist die regelmäßige Gabe von lebendem oder gefrorenem Plankton unerlässlich. Frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien, feine Cyclops, Pantoffeltierchen, Rädertierchen oder Mikrowürmchen werden von den Fischen mit großer Begeisterung gejagt und sichern eine ausgewogene Proteinversorgung.
Zucht & Vermehrung
Die Vermehrung im Aquarium ist unter optimalen Schwarzwasserbedingungen durchaus möglich, erfordert jedoch etwas Fingerspitzengefühl und Geduld. Als typische Freilaicher betreiben die Fische keinerlei Brutpflege. Die Eiablage erfolgt meist in den frühen Morgenstunden im dichten Moos oder an den Unterseiten von feinblättrigen Pflanzen, wo das Weibchen die Eier lose in das Pflanzendickicht abgibt. Da die Alttiere extreme Laichräuber sind und ihren eigenen Eiern unentwegt nachstellen, ist eine erfolgreiche Aufzucht im Gesellschaftsbecken kaum möglich. Für eine gezielte Nachzucht sollte ein separates, kleines Zuchtbecken mit einem Laichrost oder einer dicken Schicht Javamoos ausgestattet werden. Nach dem Ablaichvorgang müssen die Eltern umgehend entfernt werden. Die winzigen Larven schlüpfen nach etwa zwei Tagen und müssen in den ersten Tagen mit feinstem Infusorien- oder Pantoffeltierchenfutter aufgezogen werden, bevor sie Artemia-Nauplien bewältigen können.
Gesundheit & typische Probleme
Bei optimaler Pflege, artgerechtem Futter und extrem keimarmem Wasser ist Boraras brigittae ein stabiler und ausdauernder Pflegling, der im Aquarium ein Alter von drei bis fünf Jahren erreichen kann. Die größte gesundheitliche Gefahr geht von schlechten oder schwankenden Wasserwerten sowie einem zu hohen pH-Wert aus. Solche Haltungsfehler schwächen das Immunsystem der winzigen Fische rapide und machen sie anfällig für bakterielle Infektionen der Haut oder die gefürchtete Samtkrankheit. Aufgrund ihrer geringen Körpermasse haben die Fische im Krankheitsfall nur sehr wenige Reserven, weshalb Krankheitsausbrüche oft schnell zum Verlust der betroffenen Tiere führen. Eine vorbeugende Wasserhygiene durch Huminstoffe ist daher der beste Schutz.
Schutzstatus & Verantwortung
Die Haltung des Moskitobärblings bringt eine große Verantwortung für den Lebensraumschutz mit sich. Da die natürlichen Torfmoorsümpfe und Regenwälder auf Borneo durch die fortschreitende Erschließung von Palmölplantagen und Brandrodungen massiv zerstört werden, schrumpft der natürliche Lebensraum dieser Art unaufhörlich. Aquarianer sollten daher beim Kauf darauf achten, nach Möglichkeit Nachzuchten zu erwerben oder den Handel mit zertifizierten, nachhaltig gefangenen Wildfängen zu unterstützen. Die erfolgreiche Vermehrung im Heimaquarium leistet einen wichtigen Beitrag, um den Druck auf die Wildpopulationen langfristig zu senken.
IUCN
In der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird Boraras brigittae aktuell nicht gefährdet (Least Concern) eingestuft. Diese Einstufung darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die lokalen Bestände aufgrund der fortschreitenden Zerstörung der indonesischen Regenwälder stark fragmentiert sind und unter permanentem Druck stehen. Eine Verschlechterung des Status in den kommenden Jahren ist aufgrund der extremen Lebensraumvernichtung in Südostasien leider nicht auszuschließen.
CITES
Im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) ist die Art derzeit nicht gelistet. Es existieren somit keine internationalen Handelsbeschränkungen, Exportverbote oder strengen Zollkontingente über dieses Abkommen. Der Schutz der Wildbestände obliegt den indonesischen Umweltbehörden, welche den Export von Wildfängen über Quoten regeln.
WISIA
Im deutschen Artenschutz-Informationssystem (WISIA) ist für den Moskitobärbling zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein besonderer oder strenger Schutzstatus verzeichnet. Für den privaten Halter ergeben sich daraus keine rechtlichen Melde-, Nachweis- oder Vermarktungspflichten nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Ungeachtet dessen verpflichtet das Tierschutzgesetz jeden Halter zu einer verhaltensgerechten und den Bedürfnissen der Art entsprechenden Unterbringung.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind meine Moskitobärblinge blass und zeigen kein Rot?
Das Verblassen der Farben kann verschiedene Ursachen haben, ist aber fast immer ein Zeichen von Stress oder Unwohlsein. Häufig liegt es an einem zu hell eingerichteten Aquarium ohne Schwimmpflanzen, an zu dominanten Mitbewohnern oder an unpassenden Wasserwerten wie einem zu hohen pH-Wert. Auch frisch eingesetzte oder junge Tiere benötigen einige Tage Eingewöhnungszeit, bis sie ihre volle Prachtfarbe zeigen.
Kann man Moskitobärblinge in reinem Leitungswasser halten?
In den allermeisten Regionen ist das normale Leitungswasser für eine dauerhaft gesunde Haltung viel zu hart und zu alkalisch. Ohne eine Aufbereitung des Wassers mittels einer Umkehrosmoseanlage oder eines Vollentsalzers, um das Wasser weich und sauer zu machen, werden die Fische nicht lange überleben und anfällig für Krankheiten werden.
Wie oft am Tag sollte man die winzigen Fische füttern?
Da Zwergbärblinge einen sehr schnellen Stoffwechsel und nur einen winzigen Magen besitzen, sollten sie idealerweise zwei- bis dreimal täglich in sehr kleinen Portionen gefüttert werden. Das Futter muss innerhalb weniger Minuten vollständig verzehrt werden, um das Wasser nicht unnötig organisch zu belasten.
Springen Moskitobärblinge aus dem Aquarium?
Obwohl sie nicht zu den klassischen Springern wie Haibarben gehören, können die Fische bei plötzlichem Erschrecken oder während der nächtlichen Aktivität durchaus aus dem Becken springen. Eine lückenlose Abdeckung des Aquariums oder eine ausreichend hohe Glasscheibe über dem Wasserspiegel ist daher dringend anzuraten.
Kann man verschiedene Boraras-Arten zusammen halten?
Eine Vergesellschaftung von Moskitobärblingen mit anderen Arten der Gattung, wie Boraras maculatus oder Boraras urophthalmoides, ist zwar friedlich möglich, aber nicht zu empfehlen. Die Arten ähneln sich im Verhalten und den Ansprüchen sehr, neigen im Schwarm jedoch dazu, sich zu vermischen, was die optische Wirkung des reinen, tiefroten Schwarms stört und im schlimmsten Fall zu ungewollten Kreuzungen führen kann.
