Corydoras hastatus - Echter Zwergpanzerwels
Wissenschaftlicher Name
Corydoras hastatus (wissenschaftlich oft auch als Gastrodermus hastatus geführt)
Corydoras hastatus (wissenschaftlich oft auch als Gastrodermus hastatus geführt)
Familie
Callichthyidae (Panzer- und Schwielenwelse)
Callichthyidae (Panzer- und Schwielenwelse)
Ordnung
Siluriformes (Welsartige)
Siluriformes (Welsartige)
Name
Sichelfleckpanzerwels (auch: Sichelfleck-Zwergpanzerwels)
Sichelfleckpanzerwels (auch: Sichelfleck-Zwergpanzerwels)
Herkunft
Südamerika, Brasilien
, Paraguay
, Bolivien 
Südamerika, Brasilien
Lebensraum
Verkrautete, strömungsarme Uferzonen, stehende Gewässer und Teiche mit dichtem Pflanzenwuchs.
Ernährung
Omnivor (Allesfresser); bevorzugt feines Lebend- und Frostfutter (z. B. Artemia-Nauplien, Mikrowürmer) sowie absinkendes Granulat und Staubfutter.
Größe
2,5 bis maximal 3,5 cm (Männchen bleiben meist etwas kleiner und schlanker).
Lebenserwartung
ca. 3 bis 5 Jahre (unter optimalen Bedingungen im Aquarium auch bis zu 8 Jahre).
Temperatur
22°C - 26°C
pH-Wert
6,0 - 7,5
Gesamthärte
2° dGH - 15° dGH (bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser)
Karbonathärte
1° dKH - 10° dKH
Haltung
In Gruppen ab mindestens 8 - 10 Tieren in dicht bepflanzten Aquarien (ab 54 Litern / 60 cm Kantenlänge) mit feinem Sandboden als Substrat.
Schwierigkeitsgrad
Mittelschwer (reagiert empfindlicher auf schwankende Wasserwerte und Keimdichte als größere Verwandte).
Sozialverhalten
Äußerst friedlich, gesellig und stark ausgeprägtes Schwarmverhalten. Besonderheit: Schwimmt im Gegensatz zu den meisten Corydoras-Arten sehr viel im freien, mittleren Wasserbereich.
IUCN-Status
Nicht gefährdet (LC / Least Concern)
Verbreitungskarte & Fundort
Einer der wirklich kleinen Zwergpanzerwelse ist der Corydoras hastatus. Die Tiere kommen in Brasilien, Bolivien und Paraguay vor. Importiert werden die Tiere allerdings in erster Linie aus Paraguay, wo sie während der Saison in großen Mengen vorkommen.
Die Tiere werden maximal 3 cm und sind somit auch für kleine Aquarien geeignet. Typisch für die Tiere ist, dass sie sich sehr oft in der Gruppe frei im Wasser aufhalten.
Weicher Bodengrund und eine Gruppenhaltung sind Pflicht. Dies stärkt das Wohlbefinden der Tiere. Gefressen wird alles, was vom Handel angeboten wird, ganz besonderes werden frisch geschlüpfte Artemia, gefrorene Cyclops sowie Grindalwürmchen gefressen.
Eine Nachzucht ist bei einer Artenhaltung möglich und sehr interessant, da die Tiere, je nach Alter, ein unterschiedliches Streifenmuster besitzen.
