Geosesarma bicolor - "Vampir" Krabbe
Wissenschaftlicher Name
Geosesarma spec. bicolor (De Man, 1892)
Geosesarma spec. bicolor (De Man, 1892)
Familie
Sesarmidae (Sumpfkrabben / Quadratkrabben)
Sesarmidae (Sumpfkrabben / Quadratkrabben)
Ordnung
Decapoda (Zehnfußkrebse)
Decapoda (Zehnfußkrebse)
Name
Vampirkrabbe (auch je nach Farbform z. B. „Mandarinkrabbe“, „Red Devil“ oder „Tomato“)
Vampirkrabbe (auch je nach Farbform z. B. „Mandarinkrabbe“, „Red Devil“ oder „Tomato“)
Herkunft
Indonesien
, Java
Indonesien
Lebensraum
Tropische Regenwälder; primär terrestrisch an feuchten Uferzonen, in der Nähe von kleinen Bächen, in Laubschichten und Felsspalten.
Tropische Regenwälder; primär terrestrisch an feuchten Uferzonen, in der Nähe von kleinen Bächen, in Laubschichten und Felsspalten.
Ernährung
Omnivor / Karnivor (Allesfresser mit Schwerpunkt auf fleischlicher Nahrung): Insekten, Larven, Springschwänze, Frostfutter, spezielles Krabbenfutter, Laub und gelegentlich pflanzliche Kost.
Omnivor / Karnivor (Allesfresser mit Schwerpunkt auf fleischlicher Nahrung): Insekten, Larven, Springschwänze, Frostfutter, spezielles Krabbenfutter, Laub und gelegentlich pflanzliche Kost.
Größe
Sehr klein; Panzerbreite (Carapax) ca. 1 - 2 cm, Beinspannweite bis ca. 5 - 6 cm
Sehr klein; Panzerbreite (Carapax) ca. 1 - 2 cm, Beinspannweite bis ca. 5 - 6 cm
Lebenserwartung
Ca. 2 bis 3 Jahre
Ca. 2 bis 3 Jahre
Temperatur
Luft- und Wassertemperatur: 24° - 28° C
Luft- und Wassertemperatur: 24° - 28° C
pH-Wert
6,5 - 7,8
6,5 - 7,8
Gesamthärte
10° - 20° dGH (bevorzugt mittelhartes bis hartes Wasser)
10° - 20° dGH (bevorzugt mittelhartes bis hartes Wasser)
Karbonathärte
4° - 12° dKH
4° - 12° dKH
Haltung
Im feuchten Aquaterrarium / Paludarium (mindestens 50 - 70 % Landteil mit grabfähigem, feuchtem Bodengrund wie Kokoshumus, Moos und vielen Verstecken); eine flache Wasserschale (3 - 5 cm Tiefe) reicht aus. Die Luftfeuchtigkeit muss konstant hoch bei 70 - 90 % liegen.
Im feuchten Aquaterrarium / Paludarium (mindestens 50 - 70 % Landteil mit grabfähigem, feuchtem Bodengrund wie Kokoshumus, Moos und vielen Verstecken); eine flache Wasserschale (3 - 5 cm Tiefe) reicht aus. Die Luftfeuchtigkeit muss konstant hoch bei 70 - 90 % liegen.
Schwierigkeitsgrad
Einfach bis Medium (sehr gut für motivierte Einsteiger in die Terraristik geeignet).
Einfach bis Medium (sehr gut für motivierte Einsteiger in die Terraristik geeignet).
Sozialverhalten
Friedliche Gruppenkrabbe, die untereinander kommuniziert; Männchen können kleine Reviere besetzen. Wichtig: Nur im Artbecken halten! Niemals verschiedene Geosesarma-Arten oder Farbformen mischen, da es sonst zu tödlichen Kommentkämpfen kommt.
Friedliche Gruppenkrabbe, die untereinander kommuniziert; Männchen können kleine Reviere besetzen. Wichtig: Nur im Artbecken halten! Niemals verschiedene Geosesarma-Arten oder Farbformen mischen, da es sonst zu tödlichen Kommentkämpfen kommt.
IUCN-Status
Nicht bewertet (NE / Not Evaluated). Viele spezifische Arten der Gattung sind auf der Roten Liste noch gar nicht erfasst. Da Wildfänge für den Heimtierhandel lokale Populationen jedoch stark bedrohen, wird dringend die Haltung von deutschen Nachzuchten (DNZ) empfohlen.
Nicht bewertet (NE / Not Evaluated). Viele spezifische Arten der Gattung sind auf der Roten Liste noch gar nicht erfasst. Da Wildfänge für den Heimtierhandel lokale Populationen jedoch stark bedrohen, wird dringend die Haltung von deutschen Nachzuchten (DNZ) empfohlen.
Verbreitungskarte & Fundort
Unter der wissenschaftlichen Bezeichnung Geosesarma bicolor verbirgt sich eine der farblich spektakulärsten und faszinierendsten Entdeckungen der modernen Wirbellosen-Terraristik. Im deutschen Sprachraum ist dieses winzige, landlebende Krebstier vor allem als Zweifarbige Vampirkrabbe oder unter ihrem Fundortnamen Java-Vampirkrabbe bekannt. Der klangvolle Name "Vampirkrabbe" leitet sich historisch von den leuchtend gelben, fast glühend wirkenden Augen vieler Arten dieser Gattung ab, die in Kombination mit ihrer dämmerungsaktiven Lebensweise für einen unvergleichlichen, mystischen Charme im Terrarium sorgen.
Optik & Verhalten
Das äußere Erscheinungsbild dieser kleinen Krabbe grenzt an ein farbliches Kunstwerk und macht sie zu einem der absoluten Juwelen im Paludarium. Der kompakte, quadratische Rückenpanzer weist eine tiefe, fast samtige dunkelviolette bis tiefschwarze Grundfärbung auf. Im dramatischen Kontrast dazu erstrahlen die beiden Scheren in einem intensiven, leuchtenden Orange bis Signalrot, was dem Tier seinen treffenden wissenschaftlichen Artnamen "bicolor" für zweifarbig eingebracht hat. Das unbestrittene optische Highlight sind jedoch die stecknadelkopfgroßen Augen, die in einem hellen, stechenden Gelb aus dem dunklen Körper hervorleuchten. Mit einer reinen Panzerbreite von gerade einmal zwei bis maximal zweieinhalb Zentimetern gehören sie zu den echten Zwergen unter den Krabben. Ihr Verhalten lässt sich als dämmerungsaktiv, neugierig und überaus standorttreu beschreiben. Obwohl sie sich tagsüber gerne in feuchten Spalten verstecken, gewöhnen sie sich schnell an ihre Umgebung, erkunden aufmerksam ihr Revier und zeigen bei der Nahrungssuche ein unheimlich geschicktes und flinkes Verhalten.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Die Heimat der Zweifarbigen Vampirkrabbe liegt im tropischen Südostasien, wo sie endemisch auf der indonesischen Insel Java vorkommt. Im Gegensatz zu vielen klassischen Krabbenarten lebt diese Art nahezu vollständig unabhängig vom offenen Meer. Sie bewohnt dort die extrem feuchten, dicht beschatteten Regenwälder der Hügel- und Bergregionen. Ihr natürliches Habitat erstreckt sich entlang der Uferzonen von winzigen Waldbächen, Regenwasseransammlungen und kalksteinreichen Felsspalten. Der Boden ihres Lebensraumes ist permanent von einer dicken, klatschnassen Schicht aus verrottendem Herbstlaub, Moosen und Farnen bedeckt, die den Krabben ein konstant tropisch-feuchtes Mikroklima und eine unerschöpfliche Nahrungsquelle bietet.
Artgerechte Haltung im Aquarium
Obwohl diese Tiere im Handel oft in der Aquaristikabteilung zu finden sind, ist eine reine Unterwasserhaltung im klassischen Aquarium für sie absolut tödlich, da die Tiere nach einigen Tagen schlicht ertrinken würden. Ein artgerechtes Zuhause verlangt zwingend nach einem gut strukturierten Aquaterrarium, Paludarium oder feuchten Regenwald-Terrarium. Für eine kleine Gruppe beginnt das passende Platzangebot bei einer Beckengröße von etwa sechzig Litern oder einer Kantenlänge ab sechzig Zentimetern. Die allerwichtigste bauliche Maßnahme ist eine absolut lückenlos schließende, ausbruchsichere Abdeckung. Diese Krabben sind weltmeisterliche Kletterkünstler, die selbst an dünnen Silikonnähten, Kabeln oder rauen Rückwänden senkrecht emporsteigen und jede noch so kleine Ritze für fatale Ausflüge ins trockene Wohnzimmer nutzen.
Aquarium-Einrichtung
Bei der Gestaltung des Paludariums muss dem ausgeprägten Landleben der Tiere oberste Priorität eingeräumt werden, weshalb der Landanteil mindestens siebzig bis achtzig Prozent der Gesamtfläche ausmachen sollte. Als Bodengrund eignet sich eine dicke Schicht aus ungedüngter Kokoshumuserde oder speziellem Terrariensubstrat, das permanent feucht gehalten werden muss und den Krabben das Graben von kleinen Wohnhöhlen ermöglicht. Das Herzstück der Einrichtung bildet eine dichte Bepflanzung mit tropischen Moosen, Farnen, Bromelien und kletternden Rankpflanzen, die das Licht angenehm dämpfen und für die lebensnotwendige Luftfeuchtigkeit sorgen. Zahlreiche Versteckmöglichkeiten in Form von Korkrinden, halbierten Kokosnussstücken und wild verkeilten Wurzeln bieten jeder Krabbe einen eigenen Rückzugsort. Eine großzügige Schicht aus getrocknetem Herbstlaub, beispielsweise von Eichen oder Buchen, simuliert den Regenwaldboden perfekt.
Wasserwerte & Technik
Der Wasserteil des Paludariums kann relativ klein gestaltet werden; oft reicht eine flache Wasserschale oder ein kleiner, flacher Bachlauf mit einer Tiefe von gerade einmal vier bis sechs Zentimetern vollkommen aus, da die Krabben das Wasser meist nur zum Befeuchten ihrer Kiemen oder zur Häutung aufsuchen. Das Wasser sollte sauber, weich bis mittelhart sein und einen pH-Wert im neutralen Bereich aufweisen. Die Lufttemperatur im Terrarium muss konstant im tropischen Bereich zwischen vierundzwanzig und achtundzwanzig Grad Celsius liegen, während die Luftfeuchtigkeit permanent bei Werten zwischen achtzig und neunzig Prozent gehalten werden muss, was man durch tägliches Sprühen mit kalkarmem Wasser erreicht. Technisch reicht eine sanfte LED-Beleuchtung für die Pflanzen und gegebenenfalls ein kleiner, gedrosselter Innenfilter für den Wasserteil vollkommen aus.
Gruppenhaltung & Sozialverhalten
Vampirkrabben sind soziale Tiere mit einem ausgeprägten, aber im Grunde friedlichen Sozialgefüge und sollten unter keinen Umständen als Einzelgänger gepflegt werden. Eine artgerechte Haltung basiert immer auf einer kleinen Gruppe von mindestens drei bis fünf Tieren. Das Geschlechterverhältnis sollte dabei idealerweise einen deutlichen Überschuss an Weibchen aufweisen, um den Paarungsdruck des Männchens besser zu verteilen. Untereinander bilden die Krabben kleine Mini-Reviere um ihre Lieblingsverstecke aus. Bei Begegnungen kommt es regelmäßig zu charmanten Kommunikationsgesten, bei denen sie mit ihren orangenen Scheren winken oder Drohgebärden zeigen, die jedoch bei einer ausreichenden Strukturierung des Beckens völlig harmlos und verletzungsfrei verlaufen.
Vergesellschaftung mit anderen Arten
Aufgrund ihrer räuberischen Natur und ihrer spezifischen Lebensweise eignet sich die Zweifarbige Vampirkrabbe am besten für ein reines Artbecken. Eine Vergesellschaftung mit anderen Vampirkrabben-Arten (wie Geosesarma dennerle) muss konsequent vermieden werden, da es zwischen den verschiedenen Arten zu heftigen, oft tödlichen Revierkämpfen und zu unerwünschten Hybridisierungen kommen kann. Im Wasserteil können bei ausreichender Größe kleine Schnecken mitgepflegt werden. Eine Haltung mit Zwerggarnelen ist im flachen Wasser meist schwierig, da die Garnelen im engen Raum von den Krabben erbeutet werden könnten. Kleinere, friedliche Fische scheiden aufgrund des meist viel zu flachen Wasserteils von vornherein aus.
Ernährung & Fütterung
Als klassische Allesfresser (Omnivoren) mit einer deutlichen Vorliebe für fleischliche Kost sind die Krabben bei der Nahrungssuche im Terrarium unkompliziert, benötigen jedoch eine abwechslungsreiche Kost. Ihre Hauptnahrung besteht aus tierischen Proteinen, die man in Form von Frostfutter wie roten Mückenlarven, Artemia oder Cyclops auf kleinen Futterschälchen am Land anbietet. Ein absolutes Highlight für die Tiere ist die Jagd auf lebendes Kleinstfutter wie Fruchtfliegen, Springschwänze oder weiße Asseln, die einfach ins Terrarium gesetzt werden. Pflanzliche Kost wird ebenfalls genommen; hierzu zählen spezielles Krabbenfutter, Spirulina-Tabs sowie das permanent im Becken befindliche braune Herbstlaub, welches von den Krabben unaufhörlich nach Mikroorganismen und weichen Pflanzenteilen abgeweidet wird.
Zucht & Vermehrung
Die Nachzucht im Paludarium ist ein hochinteressantes Schauspiel und gelingt bei optimalen Bedingungen fast von ganz alleine, da diese Gattung dem sogenannten "spezialisierten Fortpflanzungstyp" angehört. Das bedeutet, dass die Weibchen nach der Paarung relativ große, wenige Eier unter ihrem breiten Bauchpanzer tragen, aus denen nach einer Tragzeit von rund fünf bis sechs Wochen keine im Wasser lebenden Larven schlüpfen. Stattdessen entlässt die Mutter vollständig entwickelte, winzige Mini-Krabben direkt an Land. Die Jungkrabben sind anfangs extrem kannibalisch veranlagt und verstecken sich tief im Moos und im Herbstlaub, weshalb eine extrem dichte Strukturierung und das Einbringen von Springschwänzen als Erstfutter essenziell sind, damit möglichst viele Jungtiere unbeschadet heranwachsen.
Gesundheit & typische Probleme
Das größte Gesundheitsrisiko für alle Krabben stellt der Prozess der Häutung dar, bei dem sie ihr altes, eng gewordenes Außenskelett abwerfen müssen. Während dieser Phase ziehen sich die Tiere für einige Tage komplett zurück, sind butterweich und absolut schutzlos. Stimmt die Luftfeuchtigkeit im Terrarium nicht oder fehlt es an Calcium im Futter, kann es zu schweren Häutungsfehlern kommen, bei denen Gliedmaßen stecken bleiben, was oft tödlich endet. Ein weiteres Problem sind Pilzinfektionen oder bakterielle Erkrankungen durch mangelnde Hygiene im feuchtwarmen Klima, weshalb Futterreste niemals im Terrarium verschimmeln dürfen. Zudem führt eine dauerhaft zu trockene Haltung innerhalb kürzester Zeit zum unweigerlichen Austrocknen der empfindlichen Kiemenorgane.
Schutzstatus & Verantwortung
Die Zweifarbige Vampirkrabbe unterliegt beim Erwerb einer hohen terraristischen Verantwortung. Direkt nach ihrer Entdeckung wurden diese Tiere in enormen Mengen als billige Importware aus Indonesien auf den Markt geschwemmt, was zu extremen Verlusten während der Transporte und zu einer Dezimierung der lokalen Populationen führte. Heute ist die Art glücklicherweise sehr produktiv im Terrarium vermehrbar. Jeder verantwortungsvolle Halter sollte daher gezielt nach Nachzuchten von privaten Züchtern suchen, um den Druck auf die sensiblen Heimatbiotope auf Java komplett zu eliminieren. Ein Aussetzen dieser tropischen Krabben in die europäische Natur ist strengstens verboten; sie würden den kalten Winter aufgrund ihrer Herkunft absolut nicht überleben.
IUCN
In der Roten Liste der IUCN ist die Art Geosesarma bicolor aktuell als nicht gefährdet (Least Concern) oder teilweise noch als unzureichende Datengrundlage (Data Deficient) vermerkt. Dennoch sind ihre extrem kleinen, isolierten Wildbiotope auf Java durch die fortschreitende Abholzung des Regenwaldes, den Tourismus und die Umweltverschmutzung potenziell gefährdet.
CITES
Die Art ist gegenwärtig nicht in den Anhängen des internationalen CITES-Artenschutzübereinkommens gelistet. Es existieren somit weltweit keine speziellen Handelsbeschränkungen, behördlichen Exportzertifikatspflichten oder Quotenregelungen für den legalen Kauf dieser Zwergkrabben im Zoohandel.
WISIA
Im deutschen Artenschutz-Informationssystem WISIA wird die Zweifarbige Vampirkrabbe aktuell nicht als geschützte oder invasive Art mit speziellen Halte- oder Vermarktungsverboten geführt. Der Handel, Kauf und die Pflege der Tiere sind im europäischen Raum somit vollkommen legal und frei von behördlichen Meldepflichten möglich.
Häufig gestellte Fragen
Wie alt können Vampirkrabben im Terrarium werden?
Die Lebenserwartung dieser kleinen Wirbellosen ist biologisch bedingt relativ kurz und liegt unter optimalen Haltungsbedingungen und bei ausgewogener Ernährung im Durchschnitt zwischen zwei und maximal drei Jahren.
Muss ich für die Krabben einen großen Wasserteil bauen?
Nein, ein großer Wasserteil ist absolut nicht notwendig und sogar kontraproduktiv, da die Tiere fast reine Landbewohner sind. Eine flache Wasserschale, die so tief ist, dass die Krabben darin gerade so untertauchen können, reicht für die Häutung und Kiemenfeuchtigkeit vollkommen aus.
Mein Krebs hat bei einem Streit ein Bein verloren, wächst das nach?
Ja, der Verlust von Gliedmaßen oder Scheren sieht zwar dramatisch aus, ist für das Tier jedoch kein Todesurteil. Im Zuge der nächsten Häutungen regenerieren sich verlorene Extremitäten schrittweise, bis sie nach einigen Häutungsvorgängen wieder ihre volle Größe erreicht haben.
Warum sehe ich meine Krabben tagsüber fast nie?
Dieses Verhalten ist völlig normal, da Vampirkrabben von Natur aus dämmerungs- und nachtaktiv sind. Sie nutzen die hellen Tagesstunden, um geschützt in ihren feuchten Höhlen oder Spalten zu ruhen, und werden meist erst aktiv, wenn die Terrarienbeleuchtung am Abend erlischt.
Kann man Vampirkrabben mit Pfeilgiftfröschen zusammenhalten?
Davon ist in normalen Terrarien dringend abzuraten. Obwohl beide Arten ein identisches Klima bevorzugen, würden die wehrhaften und fleischfressenden Krabben versuchen, die Frösche nachts im Schlaf zu attackieren oder deren Gelege zu fressen, weshalb das reine Artbecken immer die sicherste Wahl ist.

