Mogurnda cingulata - Gestreifte Schläfergrundel
Wissenschaftlicher Name
Mogurnda cingulata (Gill, 1863)
Mogurnda cingulata (Gill, 1863)
Familie
Eleotridae (Schläfergrundeln)
Eleotridae (Schläfergrundeln)
Ordnung
Gobiiformes (Grundelartige)
Gobiiformes (Grundelartige)
Name
Gestreifte Schläfergrundel (engl. Banded mogurnda oder Banded gudgeon).
Gestreifte Schläfergrundel (engl. Banded mogurnda oder Banded gudgeon).
Herkunft
Neuguinea
Neuguinea
Lebensraum
Bäche, Gräben, Restwassertümpel von Tieflandflüssen sowie felsige Pools in Bergregionen.
Bäche, Gräben, Restwassertümpel von Tieflandflüssen sowie felsige Pools in Bergregionen.
Ernährung
Carnivor / Fleischfresser (Lebend- und Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia, auch Granulat/Pellets)
Carnivor / Fleischfresser (Lebend- und Frostfutter wie Mückenlarven, Artemia, auch Granulat/Pellets)
Größe
ca. 12 bis 15 cm Endlänge
ca. 12 bis 15 cm Endlänge
Lebenserwartung
5 bis 8 Jahre (bei guter Pflege im Aquarium)
5 bis 8 Jahre (bei guter Pflege im Aquarium)
Temperatur
22°C - 28°C (kurzzeitig bis 30°C
22°C - 28°C (kurzzeitig bis 30°C
pH-Wert
6,5 – 7,5 (toleriert leicht saures bis leicht alkalisches Wasser)
6,5 – 7,5 (toleriert leicht saures bis leicht alkalisches Wasser)
Gesamthärte
5° - 15° dGH (bevorzugt Weichwasser bis mittleres Wasser)
5° - 15° dGH (bevorzugt Weichwasser bis mittleres Wasser)
Karbonathärte
3° - 10° dKH
3° - 10° dKH
Haltung
Aquarien ab 160 - 200 Litern (mind. 100 cm Kantenlänge); strukturierte Becken mit Sand, Verstecken (Höhlen, Steine) und dichter Bepflanzung. Unbedingt gut abdecken, da Grundeln springen können!
Aquarien ab 160 - 200 Litern (mind. 100 cm Kantenlänge); strukturierte Becken mit Sand, Verstecken (Höhlen, Steine) und dichter Bepflanzung. Unbedingt gut abdecken, da Grundeln springen können!
Schwierigkeitsgrad
Einfach / Für Anfänger geeignet (sehr robuster und anpassungsfähiger Fisch).
Einfach / Für Anfänger geeignet (sehr robuster und anpassungsfähiger Fisch).
Sozialverhalten
Friedlicher, teils scheuer Charakterfisch; kann gut paarweise oder in einer kleinen Gruppe (ab 3 Tieren) gehalten werden. Innerartlich gibt es eine dynamische Rangordnung. Achtung bei Vergesellschaftung: Kleine Fische oder Zwerggarnelen werden gefressen. Ideale Mitbewohner sind z. B. größere Regenbogenfische. Sie sind Substrat-/Offenlaicher mit intensiver Brutpflege durch das Männchen.
Friedlicher, teils scheuer Charakterfisch; kann gut paarweise oder in einer kleinen Gruppe (ab 3 Tieren) gehalten werden. Innerartlich gibt es eine dynamische Rangordnung. Achtung bei Vergesellschaftung: Kleine Fische oder Zwerggarnelen werden gefressen. Ideale Mitbewohner sind z. B. größere Regenbogenfische. Sie sind Substrat-/Offenlaicher mit intensiver Brutpflege durch das Männchen.
IUCN-Status
Nicht bewerte (NE Evaluated) oder LC (Least Concern – Nicht gefährdet). Hinweis: Viele Unterpopulationen in Neuguinea gelten lokal als stabil, sind jedoch oft wissenschaftlich unzureichend erfasst.
Nicht bewerte (NE Evaluated) oder LC (Least Concern – Nicht gefährdet). Hinweis: Viele Unterpopulationen in Neuguinea gelten lokal als stabil, sind jedoch oft wissenschaftlich unzureichend erfasst.
Verbreitungskarte & Fundort
Eine gute Gesellschaft zu Melanotaenia picta könnte die friedliche Schläfergrundel Mogurnda cingulata aus dem südlichen Neuguinea darstellen. Diese bis etwa 12cm, selten größer, werdende, friedliche Art ist sehr farbenprächtig und lässt sich sogar im Aquarium recht einfach nachzüchten. Nicht selten finden sich Paare, die dann zusammen in Cichlidenmanier auf flachen Steinen oder ähnlichen Substraten ablaichen und das Gelege bis zum Schlupf der winzigen Larven bewachen.
The peaceful sleeper goby Mogurnda cingulata from southern New Guinea could make good company for Melanotaenia picta. This peaceful species, which grows up to around 12cm, rarely larger, is very colorful and can even be grown quite easily in the aquarium. It is not uncommon to find pairs who then spawn together in cichlid fashion on flat stones or similar substrates and guard the clutch until the tiny larvae hatch.
Fotos und Text von Hans-Georg Evers
