Rhinogobius cf. lungwoensis - Tigergrundel
Wissenschaftlicher Name
Rhinogobius cf. lungwoensis
Rhinogobius cf. lungwoensis
Familie
Oxudercidae (Schlammspringerverwandte) / historisch Gobiidae (Grundeln)
Oxudercidae (Schlammspringerverwandte) / historisch Gobiidae (Grundeln)
Ordnung
Gobiiformes (Grundelartige)
Gobiiformes (Grundelartige)
Name
Tiger-Grundel (oft auch allgemein als China-Bachgrundel bezeichnet)
Tiger-Grundel (oft auch allgemein als China-Bachgrundel bezeichnet)
Herkunft
China
China
Lebensraum
Schnell strömende, sauerstoffreiche Fließgewässer und klare Bergbäche mit steinigem Bodengrund.
Schnell strömende, sauerstoffreiche Fließgewässer und klare Bergbäche mit steinigem Bodengrund.
Ernährung
Carnivor; primär Lebendfutter (Mückenlarven, Artemia), nach Gewöhnung auch Frostfutter
Carnivor; primär Lebendfutter (Mückenlarven, Artemia), nach Gewöhnung auch Frostfutter
Größe
ca. 5 cm
ca. 5 cm
Lebenserwartung
2 bis 4 Jahre (typisch für kleine Rhinogobius-Arten)
2 bis 4 Jahre (typisch für kleine Rhinogobius-Arten)
Temperatur
15 °C - 24 °C (bevorzugt Zimmertemperatur ohne Heizung mit saisonalen Schwankungen)
15 °C - 24 °C (bevorzugt Zimmertemperatur ohne Heizung mit saisonalen Schwankungen)
pH-Wert
6,5 - 7,5
6,5 - 7,5
Gesamthärte
5 - 20 °dGH
5 - 20 °dGH
Karbonathärte
3 - 12 °dKH
3 - 12 °dKH
Haltung
In Aquarien ab 60 cm Kantenlänge (ca. 54 Liter); zwingend mit Sand- oder feinem Kiesboden sowie vielen Steinaufbauten und Höhlen als Reviergrenzen; gute Strömung und hoher Sauerstoffgehalt erforderlich.
In Aquarien ab 60 cm Kantenlänge (ca. 54 Liter); zwingend mit Sand- oder feinem Kiesboden sowie vielen Steinaufbauten und Höhlen als Reviergrenzen; gute Strömung und hoher Sauerstoffgehalt erforderlich.
Schwierigkeitsgrad
Mittelschwer (erfordert gezielte Fütterung und sauberes, strömungsreiches Wasser).
Mittelschwer (erfordert gezielte Fütterung und sauberes, strömungsreiches Wasser).
Sozialverhalten
Territorial untereinander; Männchen besetzen feste Steinhöhlen und verteidigen diese. Die Haltung in einer Gruppe (Weibchenüberschuss oder Paarweise) funktioniert bei guter Strukturierung sehr gut. Gegenüber anderen, flinken Freischwimmern friedlich; sehr kleine Garnelen werden jedoch gefressen.
Territorial untereinander; Männchen besetzen feste Steinhöhlen und verteidigen diese. Die Haltung in einer Gruppe (Weibchenüberschuss oder Paarweise) funktioniert bei guter Strukturierung sehr gut. Gegenüber anderen, flinken Freischwimmern friedlich; sehr kleine Garnelen werden jedoch gefressen.
IUCN-Status
Nicht bewertet (NE / Not Evaluated)
Nicht bewertet (NE / Not Evaluated)
Verbreitungskarte & Fundort
China entwickelt sich als wahres Paradies für Grundelliebhaber.
In unserer letzten Lieferung (KW 18-2012) haben wir eine weitere Grundel bekommen, die wir zuvor noch nicht hatten. Beim Einsetzen war der erste Gedanke, sieht ja fast aus wie eine Weißwangengrundel, nur mit einigen schwarzen Querstreifen. Nach ein paar Tagen der Eingewöhnung stellten wir fest, dass die Tiere außerdem ein rotes Netzmuster am ganzen Körper haben. Die Weibchen sind eher braun und haben nur ansatzweise das rote Netzmuster. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist, dass die Weibchen einen deutlich schmaleren Kopf haben als die Männchen. Schön ist vor allem, dass es auch Weibchen bei der Lieferung gibt, die auch noch recht füllig sind.
Die Tiere halten sich recht gut und vor allem die Männchen machen sich ständig an, ohne dass es zu wirklichen Beißereien bei uns kommt.
Die Zucht der Tiere sollte unbedingt versucht werden, da nicht sicher ist, ob die Tiere regelmäßig und ganzjährig aus China kommen werden. Die Tiere lassen sich sicherlich nachzüchten, was in der Vergangenheit ja schon bei einigen Rhinogobiusarten gelungen ist.



