Stiphodon percnopterygionus

Stiphodon percnopterygionus - Golden Neon Goby

Stiphodon percnopterygionus
Golden Neon Goby

Stiphodon percnopterygionus - Golden Neon Goby

Stiphodon percnopterygionus
Golden Neon Goby

Stiphodon percnopterygionus - Golden Neon Goby

Stiphodon percnopterygionus
Golden Neon Goby

Stiphodon percnopterygionus - Golden Neon Goby

Stiphodon percnopterygionus
Golden Neon Goby

Stiphodon percnopterygionus - "Golden Neon" Goby

Wissenschaftlicher Name
Stiphodon percnopterygionus (Watson & Chen, 1998)
Familie
Oxudercidae (Schlammspringerverwandte / früher Gobiidae)
Ordnung
Gobiiformes (Grundelartige)
Name
Goldene Neongrundel (auch Orangeflossen-Algengrundel oder fälschlicherweise Neonblaue Algengrundel genannt, da Männchen farbpolymorph in Blau oder Orange auftreten)
Herkunft
Ostasien und Ozeanien (vor allem Japan Japan, Taiwan Taiwan, die Philippinen Philippines, Guam Guam und Palau Palau)
Lebensraum
Klare, sauerstoffreiche und schnell fließende Küstenbäche sowie Flüsse mit felsigem/steinigem Untergrund und starker Sonneneinstrahlung für Algenwachstum
Ernährung
Limnivor (Aufwuchsfresser); sie ernähren sich primär von Algenbiofilmen und den darin lebenden Mikroorganismen, die sie mit ihren spezialisierten Lippen von Steinen schaben.
Größe
1,5 - 3,7 cm
Lebenserwartung
Ca. 2 bis 3 Jahre (bei optimaler Haltung im Aquarium)
Temperatur
Subtropisch bis tropisch; ideal sind 18 - 24 °C (kurzzeitige saisonale Schwankungen von 15 - 27 °C werden in gut durchlüfteten Becken vertragen).
pH-Wert
6,5 - 7,5 (leicht sauer bis leicht alkalisch)
Gesamthärte
2 - 15 °dGH (weich bis mittelhart, sehr anpassungsfähig)
Karbonathärte
2 - 10 °dKH
Haltung
Aquarium ab 60 cm Kantenlänge (ca. 54 Liter). Zwingend notwendig sind eine starke Strömung, eine exzellente Sauerstoffzufuhr (z. B. durch Diffusor), glatte Steine/Kiesel als Weideflächen und eine absolut lückenlose Abdeckung, da die Tiere an den Scheiben hochklettern können. Sandiger Bodengrund wird zum Graben benötigt.
Schwierigkeitsgrad
Schwierig (Stufe 3 von 3). Sie sind Nahrungsspezialisten und verhungern in frisch eingerichteten Aquarien ohne etablierten Algenrasen extrem schnell. Die Nachzucht ist aufgrund eines marinen Larvenstadiums (amphidrom) im Aquarium kaum möglich.
Sozialverhalten
Friedlicher Gruppenfisch (Haltung ab 5–6 Tieren empfohlen). Männchen besetzen kleine Reviere auf Steinen und zeigen harmloses Imponierverhalten. Perfekt für die Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen geeignet.
IUCN-Status
DD (Data Deficient) – Keine ausreichenden Daten vorhanden. Dennoch lokal durch Flussverbauungen (Dämme blockieren die Wanderung der Larven aus dem Meer zurück ins Süßwasser) gefährdet.
Verbreitungskarte & Fundort
Diese kleine Grundel ist eine wahre Schönheit unter allen Grundeln. Sie besitzt die Fähigkeit, sich wie ein Chamäleon zu verwandeln. Die Männchen sind, je nach Stimmung, blau, grau, gelb oder auch rot, die Weibchen hingegen weiß mit dunklen Längsstreifen.

Die Tiere werden in der Regel aus Taiwan importiert, kommen aber auch noch auf anderen Inseln in der Region vor. Das Biotop sind sauerstoffreiche Bäche mit maximal mittelstarker Strömung. Es werden die Steine mit Algen und Mikrobiofilm abgeweidet. Die Temperaturen sind im Schnitt 22 - 27 ° C und können im Winter auch mal 15 - 19 ° C erreichen. Die Tiere eignen sich sehr gut für mittelgroße Aquarien, wo man sie am besten in einer kleinen Gruppe hält. Die Männchen stecken dort ihre Reviere ab und man kann sie ständig beim Imponieren beobachten.

Eine besondere Herausforderung stellt die Zucht dar. Denn die Larven durchlaufen eine Entwicklungsstufe im Seewasser. Die Weibchen legen mehrere Hundert Eier, die vom Männchen bewacht werden, aus denen die Larven mit einer Größe von ca. 0,5 mm nach 24 Stunden schlüpfen. Die Larven haben einen Dottersack, der nach ca. 3 - 4 Tagen aufgebraucht ist. Bis dahin müssen die Larven das Meer erreicht haben. Im Meer angekommen, durchleben die Larven in pelagischer Form die nächsten, je nach Temperatur, 78 - 140 Tage, bis sie sich dann am Boden absetzen und flussaufwärts, nach -Lachs- Manier-, zu ihrem Geburtsort wandern.

In der Vergangenheit ist es schon gelungen, dass die Tiere ihre Eier legten, allerdings konnten die Tiere nicht aufgezogen werden.