Tateurndina ocellicauda - Neuguinea Killigrundel (Pastellgrundel)
Wissenschaftlicher Name
Tateurndina ocellicauda (Nichols, 1955)
Tateurndina ocellicauda (Nichols, 1955)
Familie
Eleotridae (Schläfergrundeln)
Eleotridae (Schläfergrundeln)
Ordnung
Gobiiformes (Grundelartige) / Perciformes (Barschartige)
Gobiiformes (Grundelartige) / Perciformes (Barschartige)
Name
Pastellgrundel (auch Schwanzfleck-Schläfergrundel, Schweizer Schläfergrundel, oder Neuguinea Killigrundel)
Pastellgrundel (auch Schwanzfleck-Schläfergrundel, Schweizer Schläfergrundel, oder Neuguinea Killigrundel)
Herkunft
Neuguinea
Neuguinea
Lebensraum
Langsam fließende Urwaldbäche, Teiche und Sümpfe mit dichter Vegetation, Steinen und vielen Verstecken.
Langsam fließende Urwaldbäche, Teiche und Sümpfe mit dichter Vegetation, Steinen und vielen Verstecken.
Ernährung
Carnivor (Fleischfresser); bevorzugt kleines Lebend- und Frostfutter (z. B. Artemia, Cyclops, Mückenlarven).
Carnivor (Fleischfresser); bevorzugt kleines Lebend- und Frostfutter (z. B. Artemia, Cyclops, Mückenlarven).
Größe
ca. 5 - 7 cm
ca. 5 - 7 cm
Lebenserwartung
Bis zu 5 bis 7 Jahre bei guter Pflege
Bis zu 5 bis 7 Jahre bei guter Pflege
Temperatur
22° - 26° C (kurzzeitig bis 28° C)
22° - 26° C (kurzzeitig bis 28° C)
pH-Wert
6,5 - 7,5 (leicht sauer bis neutral)
6,5 - 7,5 (leicht sauer bis neutral)
Gesamthärte
5° - 15° dGH (weich bis mittelhart)
5° - 15° dGH (weich bis mittelhart)
Karbonathärte
3° - 10° dKH
3° - 10° dKH
Haltung
In Aquarien ab 60 Litern (60 cm Kantenlänge). Wichtig sind eine dichte Bepflanzung, schwache Strömung und unbedingt mehrere Höhlen (z. B. einseitig offene Tonröhren) als Versteck und Brutstätte.
In Aquarien ab 60 Litern (60 cm Kantenlänge). Wichtig sind eine dichte Bepflanzung, schwache Strömung und unbedingt mehrere Höhlen (z. B. einseitig offene Tonröhren) als Versteck und Brutstätte.
Schwierigkeitsgrad
Leicht bis mittel (für ambitionierte Einsteiger sehr gut geeignet)
Leicht bis mittel (für ambitionierte Einsteiger sehr gut geeignet)
Sozialverhalten
Friedlicher und ruhiger Gruppen- oder Paarfish. Männchen bilden während der Paarungszeit kleine Reviere um ihre Höhlen. Kann gut mit anderen friedlichen Fischen vergesellschaftet werden (nicht mit Zwerggarnelen, da diese gefressen werden).
Friedlicher und ruhiger Gruppen- oder Paarfish. Männchen bilden während der Paarungszeit kleine Reviere um ihre Höhlen. Kann gut mit anderen friedlichen Fischen vergesellschaftet werden (nicht mit Zwerggarnelen, da diese gefressen werden).
IUCN-Status
Gefährdet (VU / Vulnerable) gemäß der IUCN Red List
Gefährdet (VU / Vulnerable) gemäß der IUCN Red List
Verbreitungskarte & Fundort
Der wissenschaftliche Name Tateurndina ocellicauda bezeichnet eine der farbenprächtigsten und charmantesten Kleinfischarten aus der Familie der Eleotrididae, den Schläfergrundeln. Im deutschen Sprachraum hat sich für diesen außergewöhnlichen Pflegling der klangvolle Name Pastellgrundel etabliert, obgleich er im Handel oder in der Fachliteratur gelegentlich auch als Schwanzfleck-Schläfergrundel oder Prachtgrundel betitelt wird. Ihren wissenschaftlichen Artnamen verdankt die Grundel einer markanten optischen Eigenschaft, nämlich dem augenähnlichen Fleck an der Schwanzwurzel, da sich das Epitheton aus dem Lateinischen für „Auge“ und „Schwanz“ ableitet. Erstmals für die Aquaristik zugänglich gemacht wurde diese zoologische Rarität durch den bekannten Forscher Heiko Bleher, welcher in den späten 1970er-Jahren einige wenige Exemplare nach Europa exportierte und damit den Grundstock für die bis heute anhaltende Begeisterung und die stabilen Aquarienpopulationen legte.
Optik & Verhalten
Das optische Erscheinungsbild der Pastellgrundel rechtfertigt all ihre schmeichelhaften Trivialnamen in vollem Maße und gleicht einem filigranen Kunstwerk der Natur. Der langgestreckte, walzenförmige Körper weist eine zarte, bläulich-graue bis gelbliche Grundfarbe auf, die von einem dichten Muster aus leuchtend roten bis kräftig pinken Punkten und Querstreifen geziert wird. Ein besonderer Blickfang sind die ausgeprägten Flossensäume, die in einem intensiven Gelb erstrahlen und oft von einem tiefblauen Rand gesäumt werden. Namensgebend ist zudem der tiefschwarze, deutlich sichtbare Fleck direkt auf der Schwanzwurzel. Mit einer maximalen Endgröße von fünf bis höchstens sieben Zentimetern bleibt dieser Fisch erfreulich kompakt, wobei die Weibchen meist ein gutes Stück kleiner und fülliger bleiben als ihre männlichen Gegenstücke. Ein sicheres Merkmal zur Geschlechtsbestimmung reifer Tiere ist der markante, bullige Buckelkopf der Männchen, während geschlechtsreife Weibchen vor allem durch eine intensiv gelb-orange gefärbte Bauchpartie auffallen. Im Verhalten zeigt sich die Pastellgrundel als überaus neugieriger und aufgeweckter Aquariengast. Im krassen Gegensatz zu vielen anderen Grundelarten, die rein bodenorientiert leben, besitzt sie eine funktionierende Schwimmblase. Dies führt dazu, dass sie sich liebend gerne im freien Wasser der mittleren und unteren Beckenbereiche aufhält und dort elegant durch das Dickicht der Pflanzen gleitet.
Natürlicher Lebensraum & Herkunft
Die ursprüngliche Heimat dieser kleinen Kostbarkeit liegt im östlichen Teil von Papua-Neuguinea. Dort besiedelt die Art vorzugsweise die langsam fließenden Regenwaldbäche, kühlere Regenwaldtümpel sowie dschungelnahe, stehende Gewässer. Ein ganz entscheidendes Merkmal ihrer natürlichen Habitate ist die extrem dichte Ufervegetation. Die Fische bevorzugen Areale mit dichtem Pflanzenwuchs, hineinhängenden Wurzeln und einer dicken Schicht aus herabgefallendem Laub auf dem Gewässergrund. In diesen Biotopen herrscht meist eine moderate bis kaum spürbare Strömung, und das Wasser ist durch die tropische Umgebung weich sowie leicht sauer bis neutral. Die Tiere leben dort in kleinen, lockeren Gemeinschaften und zeigen eine ausgeprägte Standorttreue, bei der sie tagsüber aufmerksam ihre Reviere nach Kleinkrebsen und Insektenlarven absuchen.
Artgerechte Haltung im Aquarium
Aufgrund der geringen Körpergröße und des prinzipiell friedfertigen Wesens gestaltet sich die Pflege der Pastellgrundel als vergleichsweise unkompliziert, sofern man ihren Grundbedürfnissen gerecht wird. Ein artgerechtes Zuhause für ein einzelnes Paar oder einen kleinen Harem kann bereits in einem Aquarium mit einem Mindestvolumen von vierundfünfzig Litern oder sechzig Zentimetern Kantenlänge realisiert werden. Möchte man jedoch eine größere Gruppe pflegen, sollte das Becken eine Kantenlänge von achtzig bis einhundert Zentimetern nicht unterschreiten, damit sich die Männchen eigene kleine Territorien abstecken können. Obwohl die Pastellgrundel keine extremen Sprungwunder wie manche Schlangenkopffische ist, sollte das Aquarium dennoch gut abgedeckt sein, da die agilen Tiere bei Erschrecken oder während kleinerer Balzspiele durchaus über die Wasseroberfläche hinausschießen können.
Aquarium-Einrichtung
Die Gestaltung des Aquariums muss den natürlichen Lebensraum im tropischen Regenwald möglichst detailgetreu nachempfinden. Als Bodengrund sollte unbedingt feiner, dunkler Sand oder feiner, absolut rundkörniger Kies gewählt werden, da die Grundeln gerne dicht über dem Substrat verweilen und spitze Steine zu Verletzungen führen könnten. Das absolute Herzstück der Einrichtung bildet eine dichte, stellenweise regelrecht verkrautete Bepflanzung mit feinfiedrigen Arten, Riesenvallisnerien oder dichten Moosgelegen, die den Fischen Schutz und visuelle Barrieren bieten. Ebenso wichtig ist das Einbringen von reichlich totem Holz in Form von Moorkienwurzeln sowie flachen Steinen, auf denen die Grundeln liebend gerne thronen und aufmerksam ihre Umgebung beobachten. Da es sich bei Tateurndina ocellicauda um einen klassischen Höhlenbrüter handelt, dürfen enge Verstecke keinesfalls fehlen. Hierfür eignen sich kleine, einseitig geöffnete Tonröhren, Bambusrohre oder Kokosnussschalen, die im gesamten Becken verteilt werden sollten.
Wasserwerte & Technik
In Bezug auf die Wasserchemie erweist sich die Pastellgrundel als erfreulich anpassungsfähig und stellt keine extremen Ansprüche an den Pfleger. Optimal ist ein weiches bis mittelhartes Wasser mit einer Gesamthärte zwischen fünf und fünfzehn Grad. Der pH-Wert sollte sich stabil im leicht sauren bis neutralen Bereich um den Wert sieben einpendeln. Die Wassertemperatur fühlt sich in einem Spektrum von zweiundzwanzig bis sechsundzwanzig Grad Celsius am wohlsten, wobei kurzzeitige Schwankungen im Sommer bis achtundzwanzig Grad meist problemlos toleriert werden. Technisch erfordert das Becken keine Hochleistungsapparaturen. Ein solider Innen- oder Außenfilter, der für eine exzellente biologische Filterung sorgt, ist absolut ausreichend. Wichtig ist hierbei jedoch, die Strömung eher moderat einzustellen, da die Fische aus ruhigen Naturgewässern stammen und eine starke, reißende Strömung meiden.
Gruppenhaltung & Sozialverhalten
Das Sozialverhalten dieser Schläfergrundel ist faszinierend und von einer friedlichen Grundstimmung geprägt. Die beste Haltungsmethode im Aquarium ist die Pflege in einer kleinen Gruppe mit einem deutlichen Weibchenüberschuss, beispielsweise ein Männchen mit zwei oder drei Weibchen. Besitzt das Aquarium die entsprechenden Maße und genügend Sichtbarrieren, können auch mehrere Männchen gemeinsam gepflegt werden. Die Männchen besetzen feste kleine Reviere rund um ihre bevorzugten Bruthöhlen. Die innerartlichen Streitigkeiten zwischen den Männchen sind meist harmloser Natur und bestehen aus imposanten Drohgebärden, bei denen die Flossen weit abgespreizt werden und die Kontrahenten umeinander herumtanzen, ohne sich ernsthaft zu verletzen.
Vergesellschaftung mit anderen Arten
Dank ihres friedfertigen Charakters eignet sich die Pastellgrundel hervorragend für ein gut strukturiertes Gesellschaftsaquarium. Als ideale Mitbewohner eignen sich kleine, ebenfalls friedliche Schwarmfische aus den oberen Wasserregionen, wie beispielsweise filigrane Regenbogenfische, Blauaugen oder kleinere Bärblinge. Absolut ungeeignet ist hingegen die Vergesellschaftung mit sehr großen, aggressiven oder revierbildenden Fischen, da die eher zurückhaltenden Grundeln sonst schnell unterdrückt werden, sich nur noch verstecken und bei der Fütterung zu kurz kommen. Ebenso sollte von einer gemeinsamen Haltung mit Zwerggarnelen abgesehen werden. Da die Pastellgrundel ein geschickter Fleischfresser ist, werden frisch geschlüpfte Garnelenbabys und selbst halbwüchsige Garnelen unweigerlich als willkommener Snack angesehen und erbeutet.
Ernährung & Fütterung
Die Pastellgrundel ist eine karnivore Fischart, die in Bezug auf ihre Nahrung eine kleine Besonderheit darstellt und eine gewisse Aufmerksamkeit erfordert. Handelsübliches Trockenfutter wie künstliche Flocken oder Granulat wird von vielen Exemplaren strikt verweigert oder nur sehr widerwillig angenommen. Um die Tiere vital und farbenprächtig zu erhalten, sollte der Speiseplan primär aus hochwertigem Frost- und Lebendfutter bestehen. Besonders gerne gefressen werden frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien, Cyclops, Wasserflöhe sowie weiße und schwarze Mückenlarven. Rote Mückenlarven sollten aufgrund ihres hohen Fettgehalts und möglicher Schadstoffbelastungen nur sehr sparsam verfüttert werden. Eine abwechslungsreiche Kost fördert nicht nur das Wohlbefinden, sondern stimuliert auch maßgeblich die Laichbereitschaft der Weibchen.
Zucht & Vermehrung
Die Vermehrung im Aquarium ist ein packendes Schauspiel und gilt unter Aquarianern als verhältnismäßig einfach zu realisieren, da die Art sehr produktiv ist. Als klassischer Höhlenbrüter sucht sich das Männchen eine passende, enge Röhre und wirbt intensiv um das Weibchen. Ist die Partnerin bereit, folgt sie ihm in die Höhle, wo sie die klebrigen Eier meist über Kopf an der Höhlendecke ablegt. Direkt nach dem Ablaichen verweist das Männchen die Partnerin resolut aus der Höhle und übernimmt die alleinige, extrem aufopferungsvolle Brutpflege. Er bewacht das Gelege furchtlos und fächelt den Eiern durch permanenten Flossenschlag frischen Sauerstoff zu. Je nach Temperatur schlüpfen die winzigen Larven nach etwa zwei bis drei Tagen. Sobald die Jungfische nach dem Aufzehren ihres Dottersacks frei schwimmen, endet der Brutpflegeinstinkt des Vaters, und die Jungen sollten separiert werden, da die Elterntiere ihren eigenen Nachwuchs jagen könnten. Die Aufzucht gelingt problemlos mit feinstem Infusorienfutter und frisch angesetzten Artemia-Nauplien.
In der Rubrik Zuchtprojekte finden Sie einen kleinen Zuchtbericht von Walter Hilgner mit einer tollen Fotoserie.
Gesundheit & typische Probleme
Obwohl Tateurndina ocellicauda bei guter Pflege ein robustes Lebensalter von bis zu fünf Jahren erreichen kann, reagiert sie empfindlich auf mangelnde Beckenhygiene. Bei seltener Wasserpflege oder einer Überfütterung mit minderwertigem Futter neigen die Fische zu bakteriellen Infektionen, Flossenfäule oder dem gefürchteten Laichpilz an den Eiern. Da sie carnivor leben, kann eine dauerhafte Fütterung mit zu fetthaltiger Nahrung schnell zu Organschäden oder Darmbeschwerden führen. Eine regelmäßige Zugabe von Seemandelbaumblättern oder Erlenzapfen in das Aquarienwasser wirkt durch die abgegebenen Huminstoffe auf natürliche Weise antibakteriell und stärkt das Immunsystem dieser farbenfrohen Grundeln nachhaltig.
Schutzstatus & Verantwortung
Als Halter dieser faszinierenden Kreaturen trägt man eine hohe Verantwortung für das Wohlbefinden der Tiere. Da die Pastellgrundel eine hohe Lebenserwartung besitzt, sollte die Anschaffung wohlüberlegt sein. Glücklicherweise ist der Bedarf im Zoohandel heute fast vollständig durch deutsche und europäische Nachzuchten gedeckt, sodass Wildfänge kaum noch eine Rolle spielen. Dies schont die Wildpopulationen in den sensiblen Ökosystemen Papua-Neuguineas nachhaltig, fordert vom Aquarianer jedoch auch die Pflicht, die Zuchtlinien durch gezielten Blutauffrischungsaustausch gesund zu erhalten.
IUCN
In der offiziellen Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) wird die Pastellgrundel (Tateurndina ocellicauda) derzeit in der Kategorie "Gefährdet" (Vulnerable - VU) geführt. Dies liegt vor allem an ihrem sehr kleinen, stark begrenzten Verbreitungsgebiet in Papua-Neuguinea, wodurch die lokalen Populationen besonders anfällig für Lebensraumzerstörung durch Brandrodung, Holzwirtschaft oder Landwirtschaft sind.
CITES
Die Art Tateurndina ocellicauda ist aktuell in keinem der Anhänge des internationalen Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) gelistet. Es gibt somit keine weltweiten Handelsbeschränkungen oder strengen Kontingente für den grenzüberschreitenden Export, weshalb der legale Erwerb im Fachhandel unkompliziert ist.
WISIA
Im deutschen Artenschutz-Informationssystem WISIA des Bundesamtes für Naturschutz wird die Pastellgrundel zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht als besonders geschützte oder gar verbotene, invasive Art deklariert. Für den privaten Halter und Züchter ergeben sich daraus im europäischen Raum keinerlei behördliche Meldepflichten oder Genehmigungsverfahren.
Häufig gestellte Fragen
Wie groß sollte das Aquarium für ein Paar Pastellgrundeln mindestens sein?
Für die dauerhafte Haltung eines einzelnen Paares reicht ein gut strukturiertes Aquarium mit einem Volumen von vierundfünfzig Litern oder einer Kantenlänge von sechzig Zentimetern vollkommen aus. Für eine Gruppe sollten achtzig Liter eingeplant werden.
Kann man Pastellgrundeln mit Garnelen zusammenhalten?
Von einer Vergesellschaftung mit Zwerggarnelen wird dringend abgeraten. Da die Grundeln reine Fleischfresser sind, betrachten sie kleine Krebstiere als natürliche Beute und würden den Garnelennachwuchs unaufhörlich dezimieren.
Warum verweigern meine Pastellgrundeln das Flockenfutter?
Diese Fische sind hochspezialisierte Jäger und Fleischfresser, die instinktiv auf die Bewegungen von Beutetieren reagieren. Künstliches Trockenfutter wird daher oft nicht als Nahrung erkannt, weshalb sie zwingend Frost- und Lebendfutter benötigen.
Wie unterscheiden sich Männchen und Weibchen der Pastellgrundel?
Erwachsene Männchen sind meist etwas größer und entwickeln im Alter eine sehr markante, steile Stirn mit einem sichtbaren Buckel. Die Weibchen bleiben kleiner und zeigen während der Paarungszeit einen prallen, intensiv gelb bis orange gefärbten Bauch.
Betreiben beide Elternteile die Brutpflege bei der Eiablage?
Nein, die Brutpflege wird nach der Eiablage in der Höhle exklusiv vom Männchen übernommen. Er bewacht das Gelege furchtlos und fächelt den Eiern Sauerstoff zu, während das Weibchen die direkte Umgebung der Höhle verlässt.

