Yaoshania pachychilus

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Yaoshania pachychilus - Panda Schmerle
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Yaoshania pachychilus - Panda Schmerle
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Yaoshania pachychilus - Panda Schmerle
 
Yaoshania pachychilus - Panda Schmerle

Wissenschaftlicher Name
Yaoshania pachychilus (Chen, 1980)
Familie
Gastromyzontidae (Flossensauger / Plattbauchschmerlen, oft auch zu Balitoridae gezählt)
Ordnung
Cypriniformes (Karpfenartige)
Name
Panda Schmerle (auch Panda-Bergbachschmerle)
Herkunft
China China
Lebensraum
Flache, kühle und sehr sauerstoffreiche Gebirgsbäche mit starker Strömung sowie sandig-kiesigem Bodengrund und glatten Steinen.
Ernährung
Omnivor / Aufwuchsfresser; ernährt sich primariamente von Biofilm, Algen und den darin lebenden Mikroorganismen. Im Aquarium pflanzliche Welstabs, Algenplatten und feines Frostfutter.
Größe
ca. 6 cm
Lebenserwartung
ca. 6 bis 7 Jahre (bei optimalen Haltungsbedingungen)
Temperatur
Subtropisch; ideal sind 16 °C bis 22 °C (toleriert kurzzeitig bis 24 °C bei maximaler Sauerstoffsättigung; benötigt Jahreszeitenschwankungen)
pH-Wert
6,5 - 7,5 (einige Quellen geben leicht alkalisch bis 8,0 an)
Gesamthärte
2 - 15 °dGH (bevorzugt weiches bis mittelhartes Wasser)
Karbonathärte
1 - 10 °dKH
Haltung
Anspruchsvoll. Ein spezielles „Bachaquarium“ (Hillstream-Tank) ab 60 cm Kantenlänge (ca. 54 - 75 Liter) mit starker Strömung (Powerhead/Strömungspumpe), hoher Sauerstoffsättigung und exzellenter Filterung ist absolut zwingend. Reagiert extrem empfindlich auf Nitrat und Schadstoffe.
Schwierigkeitsgrad
Schwer / Für Fortgeschrittene (aufgrund der speziellen Strömungs- und Temperaturanforderungen)
Sozialverhalten
Sehr friedlich, lebhaft und ausgesprochen gesellig. Muss unbedingt in Gruppen ab mindestens 4 bis 6 Tieren gepflegt werden. Perfekt mit Zwerggarnelen oder anderen strömungsliebenden, subtropischen Fischen (z. B. Kardinalfischen) zu vergesellschaften.
IUCN-Status
Nicht gefährdet (LC / Least Concern)
Verbreitungskarte & Fundort
Die Panda Schmerle wurde 1980 von CHEN als Protomyzon pachychilus beschrieben. Die Tiere haben eine Jugendzeichnung, die an einen kleinen Bambushai erinnert. Im Verlauf der Zeit wechselt die Zeichnung zu einer grauen Streifenzeichnung.

Das Vorkommen beschränkt sich scheinbar auf einige wenige stellen, nahe der Mündung einiger Flüsse in der Region Dayao Mountain (Dayaoshan) in Jinxiu County, Guangxi Zhuang Autonomous Region, in Südchina. Die Tiere leben dort bei guter Strömung bei einem ca. 50 cm hohen Wasserstand, auf sandigem, mit glatten Steinen versehenen Untergrund. Sie kommen in kleinen Gruppen vor und weiden den Biofilm mit seinen Mikroorganismen ab. Die Wassertemperatur in der Natur reicht von 15 ° C bis 24 ° C.

Bei einer Größe von bis zu 6 cm können die Tiere in einem Aquarium ab 60 cm, wenn es auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist, untergebracht werden. Zwingend zu beachten ist, dass eine gute Strömung vorhanden ist und dass das Wasser sauerstoffreich ist. Die Wassertemperatur darf 24 ° C nicht lange überschreiten und sollte im Verlauf des Jahres auch Schwankungen von 15 ° C - 22 ° C unterliegen. Die Tiere sind in einer kleinen Gruppe zu halten. Es ist auf eine gute Wasserqualität zu achten, das erreicht man am besten mit einem ausreichend großen Filter und einem regelmäßigen, wöchentlichen Wasserwechsel von ca. 30 %.

Der pH-Wert kann zwischen 6,5 und 7,5 schwanken und die Härte kann zur Haltung bis zu 15 ° GH betragen. Bei einem Zuchtversuch muss dann mit weichen Wasser ein kühler Regen simuliert werden.

Da die Tiere in der Natur Aufwuchsfresser sind, besteht ein großer Teil der Nahrung auch aus Algen, was in jedem Fall bei der Haltung berücksichtigt werden muss.